Die Autobahn A 14 soll von Magdeburg über Stendal und Wittenberge nach Schwerin weiter gebaut werden. Das Magdeburger Verkehrsministerium hat dafür jetzt Aufträge zur straßenbautechnischen Entwurfsplanung sowie zur landschaftspflegerischen Begleitplanung vergeben. Nach einer europaweiten Ausschreibung wurden Planungsarbeiten im Wert von etwa 100 Millionen Euro in Auftrag gegeben. Die Planung der Elbquerung erfolgt durch das Land Brandenburg. Das Planfeststellungsverfahren wird im Jahre 2008 beginnen. Der Bau der A14- Nordverlängerung auf sachsen- anhaltinischem Gebiet soll dann noch einmal etwa 500 Millionen Euro kosten.
stulli - 9. Apr, 10:10
Der Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt- und Ressourcenschutz beim Chinesischen Nationalen Volkskongress, Mao Rubai, hat bei einer Kaderschulung in der nordwestchinesischen Stadt Urumqi mitgeteilt, dass sein Ausschuss dabei sei, Gesetze über Naturschutzgebiete und über Meeresinseln auszuarbeiten. Wie Mao Rubai auf einem anschließenden Symposium sagte, soll der Gesetzentwurf über Naturschutzgebiete zum Jahresende dem Ständigen Ausschuss des Nationalen Volkskongresses zur Überprüfung vorgelegt werden. Bis zum Juni 2006 soll der Gesetzentwurf über Meeresinseln fertiggestellt werden, der die Inseln als Räume nachhaltigen Wirtschaftens und ökologischer Verantwortung unter Schutz stellen soll.
stulli - 14. Sep, 21:48
Australische Forscher haben das erste „Open Source"-System der Gentechnik entwickelt. Ähnlich wie bei freier Software darf man die Produkte kostenlos nutzen, weitergeben und sogar verändern. Das Team um Richard Jefferson in Canberra bietet drei bakterielle Gen-Transfersysteme an, mit denen man Fremdgene in verschiedene höhere Pflanzen praktizieren kann. Um die Systeme mit dem gemeinsamen Namen "TransBacter" als Open Source verbreiten zu können, gründeten die Forscher eine Initiative "Biological Innovation for Open Society". Diese soll auch das Lizenzierungssystem der öffentlichen Ressourcen zur Genmanipulation betreiben.
stulli - 31. Mär, 09:41
Wenn die Schwester sich von ihrem leiblichen Bruder ein Kind wünscht, wäre das als Inzest strafbar. Nicht aber, wenn die beteiligte Eizelle von einer Dritten stammt. Im französischen Frejus wurde einer 62 Jahre alten Frau die von ihrem Bruder befruchtete Eizelle einer amerikanischen Spenderin eingesetzt. Während sich das betagte „Elternpaar" mit der Geburt ihres Kindes einen individuellen Adoptionswunsch erfüllte, brachte es damit seinen Stammbaum durcheinander. Da der Sohn von der Schwester des Vaters ausgetragen wurde, ist die Mutter gleichzeitig Tante des Kindes und das Kind sein eigener Neffe. Und wenn das Verfahren patentiert werden sollte, müssten alle Lizenzgebühren zahlen...
stulli - 6. Mär, 17:27
Unter der etwas kryptischen Adresse
http://194.95.226.234/cgi/lasso/abr/standorte.lasso veröffentlicht jetzt das Verbraucherschutzministerium des Bundes ein Standortregister über die Freisetzung gentechnisch veränderter Organismen. Gemäß § 16a des Gentechnikgesetzes wird dort aufgelistet, an welchem Standort welche veränderte Pflanze ausgebracht wurde. Auch neue Versuche können dort angemeldet werden.
stulli - 6. Mär, 17:25